Donnerstag, 22. September 2016

Slackline: Neuer Waterline-Weltrekord durch Alex Schulz

Alexander Schulz, Foto One Inch Dreams
1991, vor genau 25 Jahren, war die Nachricht vom Sensationsfund der Gletscher-Mumie Ötzi um die Welt gegangen. Am 18. September fand jetzt im Schnalstal ein besonderes Event im Rahmen des Ötzi-Jubiläums statt: Slackliner Alexander Schulz vom Profiteam One Inch Dreams stellte am Stausee in Vernagt auf der mit 535 Metern bisher längsten „Waterline“ (Slackline über Wasser) einen neuen Weltrekord auf.

Dieser Weltrekord reiht sich in eine Kette von spektakulären Slackline-Projekten ein, die Alexander Schulz bisher bereits bewältigt hat: 2014 gelang dem Rosenheimer die Begehung der ersten Cablecar-Highline zwischen den Gletscherbahnkabinen der Bayerischen Zugspitzbahn am höchsten Gipfel Deutschlands, 2015 lief er die mit 610 Metern längste über Boden in China (aktueller Weltrekord) und stellte ebenso in China mit 375 Metern einen neuen Highline-Weltrekord auf. Im Schnalstal war es vor dem Weltrekordversuch zum „Warm up“ auf den Schnalser Gletscher gegangen, wo eine 100m lange Highline vom Hotel “Grawand“ (3.212 m) in Richtung der Grawand-Spitze gespannt war. Gegen Mittag schaffte Alexander Schulz vor hunderten Zuschauern dann das Kunststück, den Stausee in Vernagt auf einer Slackline zu überqueren und dabei die neue Weltrekordlänge von 535 Metern zurückzulegen. Mehr Informationen unter www.oneinchdreams.com

Hier eine Übersicht über die diversen, derzeit aktuellen Slackline-Weltrekorde:

Foto: Elephant Slacklines

Petra Rapp

Sonntag, 14. August 2016

Auf Tour: Pyramidenspitze via Winkelkar

Immer wieder schön und auch an heißen, sonnigen Sonntagen empfehlenswert: die Tour zur Pyramidenspitze (1997m) via Durchholzen, Winkelkar mit leichtem Klettersteig (Zahmer Kaiser, Tirol). 1250 Höhenmeter in grandioser Landschaft, viel Schatten, wenn man früh genug aufbricht und relativ wenigen Leuten, weil keine bewirtschaftete Alm in Sicht.








Freitag, 29. Juli 2016

Aqua Fitness stärkt Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit

Foto: aqua-magic.de
Die Temperaturen passen, Ferien und Urlaub sind angesagt und damit auch endlich mehr Zeit, sich und den Körper mal wieder ein wenig in Schwung zu bringen. Für alle, die Wasser lieben, denen aber Schwimmen allein zu langweilig ist: Probieren Sie es doch mal mit Aquafitness.

Ist nur was für 60+? Von wegen! Wer mit Aqua Fitness eine im Wasser plantschende, mit Poolnudeln spielende Seniorenrunde assoziiert, sollte sein Bild schnell revidieren und vor allem selbst einmal bei einer Aqua-Fitness-Stunde mitmachen. Aqua-Fitness-Training von heute hat es im Vergleich zur klassischen Wassergymnastik nämlich in sich und ist extrem effektiv. Die Stunden nennen sich Aquadrill, Aquaboxing, Aqua Aerobic, Aquajogging, Aquafatburning, Aquapower u.v.m. Ganz nach dem Motto „Was im Fitnessstudio geht, geht auch im Wasser“ ist es ein ultimatives Ganzkörpertraining für alle die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren und steigern wollen. In maximal brusthohem Wasser werden hier Arme, Beine, Gesäß und Rumpf trainiert. Aquafitness bringt das Herz-Kreislauf-System so richtig auf Touren. Durch den Wasserwiderstand bei Bewegungen wird Fett verbrannt und der Muskelaufbau fünfmal schneller als auf dem Trockenen gefördert, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Und dass Wasser zudem eine tiefenentspannende Wirkung hat, ist hinlänglich bekannt. 

Natascha Woithe, Foto aqua-magic.de
Natascha Woithe ist diplomierte Aqua-Fitness-Trainerin aus Schwebheim in Franken, nach eigenen Angaben seit 1992 mit dem „Aqua-Fitness-Virus“ infiziert und seit 1995 internationale Repräsentantin und Ausbilderin der Sportart. Sie verbringt sechs Tage pro Woche am oder im Wasser und macht ihre Kursteilnehmer fit. „Und an meinen freien Tagen geht’s an den See oder ans Meer“, sagt sie, die den Aqua Fitness Weltrekord als ihren größten sportlichen Erfolg bezeichnet. 60 Stunden dauerte ihre längste Aqua Fitness Stunde der Welt. 

Was macht für sie diesen Sport so einzigartig? „Man kann ihn in jedem Alter betreiben und durch das konzentrische Training gibt es keinen Muskelkater. Die Muskeln werden effektiv trainiert, gleichzeitig werden die Haut gestrafft und viele Kalorien abgebaut. Zudem ist das Verletzungsrisiko beim Aqua Fitness sehr gering“, erklärt sie. „Aqua Fitness ist auch bestes Flexibilitätstraining“, so die Fitnessexpertin. „Mit ‚Leichtigkeit‘ sind im Wasser größere Bewegungsamplituden möglich als im Trockenen. „Zugleich ist es ein ausgezeichnetes Koordinations- und Balancetraining. Und durch den Spaß und die Musik merkt man die Trainingsbelastung nur wenig. Es macht physisch und psychisch einfach locker und man fühlt sich unheimlich wohl.“ 

Ihre Tipps für Einsteiger? „Es gibt verschiedene Sparten im Aqua Fitness. Je nach Alter und Können empfiehlt es sich, den Kurs auszusuchen, der einen am meisten anspricht. Wenn dann die gesundheitlichen Voraussetzungen passen, dann sollte man versuchen, diesen Kurs auszuprobieren. Von Schnupperstunden halte ich persönlich wenig, da der Körper ca. drei bis vier Kursstunden braucht, um sich auf das ihm unbekannte, dreidimensionale Training einzustellen. Erfolg und Spaß ist dann aber ziemlich sicher, denn kein Training ist so effektiv wie Aqua Fitness.“


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Ausrüstung:
Ergobelt von Aqua Sphere
Alles was man für’s Aqua Fitness braucht: Funktionelle Schwimmbekleidung sowie ein paar Trainingsgeräte, die meist von den Kursveranstaltern in den Schwimmbädern gestellt werden. Wer aber gerne auch mal alleine im Wasser trainieren will: Zum Training im Wasser gibt es vielerlei Geräte. Kurzflossen erhöhen beispielsweise beim Fitness-Schwimmen den Wasserwiderstand. Durch den Auftrieb der Kurzflossen verbessert sich automatisch die Körperhaltung. Das P2K von Aquasphere ist ein ideales und universell einsetzbares Trainingsgerät, das bei der Aqua-Gym zum Widerstandstraining eingesetzt wird und den kompletten Oberkörper und Rumpfbereich trainiert. Schwimmer nutzen oft auch den ErgoBelt für einen besseren Trainingseffekt. Wer das ultimative Oberkörperworkout sucht, zieht mit Handpaddles seine Bahnen. Spezielle Wasserhanteln, Ergo Discs, Mehrzweckbänder zum Low-Impact-Widerstandstraining oder spezielle Wassersportsandalen mit Auftrieb für ein effektives Rumpf-und-Gleichgewichts-Work-Out machen ein abwechslungsreiches Training im Wasser perfekt (Mehr unter www.aquasphereswim.com).

Petra Rapp